Auswärtssieg in Salzburg

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Unbeugsam, Zusammenhalt, Solidarität, Auswärtssieg – mit diesen vier Worten könnte man das Gastspiel bei der Salzburger Austria zusammenfassen. Könnte man. Es würde dem größeren Ganzen aber bei weitem nicht gerecht.

Schon Wochen vor der Partie nahm das Kuriositätenkarussell Fahrt auf – aufgrund von Infrastruktur, Behörden und Lärmschutzgründen (angemerkt: in Wurfweite des Flughafens…) – konnte die Heimseite lediglich 156 Tickets für den Gästesektor anbieten. Bei den derzeitigen Zahlen (800 Mitgereiste in St. Pölten, 1.200 in Amstetten, …) bei weitem zu wenig. Als Fanszene war klar, wir sperren nicht drei von vier Anhänger aus. So entschied man sich schweren Herzens für das einzig Richtige – trotzdem anreisen, vom Parkplatz aus supporten, das Team vor der Abfahrt in Linz noch gebührend verabschieden.

Und die Elf bedankte sich im Salzburger Regen. Der Siegtreffer von Madritsch in Minute 28 wurde nach Schlusspfiff gemeinsam am Parkplatz gefeiert – Block und Mannschaft, zuvor noch getrennt durch Zäune, anschließend vereint hüpfend. Das ist Blau-Weiss. Das ist Unbeugsamkeit. Das ist Kollektivität. Das sind wir.

Ein Dank an dieser Stelle an die Szene der Violetten, welche ihre geplante Choreo absagte und sich die ersten zehn Minuten ebenfalls still von außerhalb ihrer Tribüne solidarisch zeigte, ehe sie mit lauten „Stadion jetzt“-Rufen ihren Platz enterte.